Posts mit dem Label Astrid Lindgren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Astrid Lindgren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 8. Dezember 2018

Von der Kraft eigener innerer Bilder, von reisenden Zwei- und Vierbeinern und der Freundschaft, die Einsamkeit überwindet...

"Lass dich nicht unterkriegen;
sei frech und wild und wunderbar."

Astrid Lindgren

(Aus: Pippi Langstrumpf)








Ursprünglich wollte ich hier vor zwei Wochen etwas zum Bundesweiten Vorlesetag schreiben. Aber wie immer, wenn ich mich nach einem bestimmten Tag im Kalender ausrichten will, geht es schief. Vielmehr fällt mir selten etwas Gescheites dazu ein. Versteht mich richtig: Es ist gut, dass es diesen Tag gibt, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, dass die Kleinen von den Großen vorgelesen bekommen. Aber bei diesem Tag darf es nicht bleiben. Kinder sollten jeden Tag vorgelesen bekommen! So wie Menschen das ganze Jahr über versuchen sollten, sich gegenseitig eine Freude zu machen, nicht nur an Weihnachten. Denn auch dieses Fest steht wieder vor der Tür. Natürlich sind die dunklen Abende im Herbst und Winter - und gerade jetzt in der Adventszeit auch zum Vorlesen wie geschaffen.




Vorgelesen habe ich dann in der Tat. Nicht am Vorlesetag, da habe ich nur zugehört. Aber kurz darauf hatten wir einen Kinder-Flohmarkt, dort haben wir uns einen Nachmittag lang herrlich mit schaurigen und witzigen Gespenstergeschichten gegruselt und viel gelacht. Eine davon, die von Rupp Rüpel, dem grausigsten Gespenst von ganz Småland, findet ihr in den Märchen von Astrid Lindgren, die vielleicht nicht ganz so bekannt sind wie Pippi, Michel, Ronja oder Karlsson vom Dach, aber sich gerade deshalb lohnen, wiederentdeckt zu werden.

Astrid Lindgren:

Märchen

Mit teilweise farbigen Illustrationen von Ilon Wikland
Aus dem Schwedischen von Senta Kapoun & Hedwig Kronnerwetter / Anna-Liese Kornitzky / Karl Kurt Peters
Hamburg 1989 (Oetinger)
17,00 €
ISBN-13: 978-3-7891-2947-6

Überall im Buchhandel





Astrid Lindgren wird für mich immer die wichtigste Autorin bleiben, nicht nur weil ich ihre Bücher sehr liebe und immer wieder gern lese. Nein, auch weil sie diejenige ist, die sich stets dafür stark gemacht hat, dass Kinder Kinder sein dürfen. Dass sie ein Recht darauf haben, ungestört zu spielen und sich in der freien Natur zu bewegen. Dass sie ein liebevolles Zuhause brauchen und vor Gewalt geschützt werden müssen. Und dass Kinder Bücher brauchen! Sie hat einmal gesagt - vor 40 Jahren, als sie in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekam:

"Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie eines Menschen, und wie die Welt von Morgen aussieht, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen." 

Damit meinte sie, dass wir beim Lesen lernen, uns unsere eigenen Bilder zu schaffen, uns etwas vorzustellen. Menschen, die das schon als Kinder lernen, können auch eine Vorstellung davon entwickeln, wie eine bessere Welt aussehen könnte und was dafür verändert werden muss.

Fernsehen und elektronische Spiele können natürlich auch Spaß machen, aber sie lassen im Kopf und im Herzen kaum mehr Platz für eigene Gedanken. Wer seine Zeit nur vor Apparaten verbringt, hat am Ende des Tages den Kopf voller fertiger Bilder, die andere Menschen sich ausgedacht haben und schafft es nur noch schwer, sich selbst etwas auszudenken. Aber ihr wollt ja die Welt mitgestalten und nicht nur tun, was euch irgendjemand sagt! Denn Mitgestalten bedeutet Freiheit! Und deshalb ist es wichtig, viel zu lesen und selbst nachzudenken. Und das Gedachte zum Ausdruck bringen. Selbst etwas erzählen. Oder schreiben. Oder eigene Bilder malen, etwas Eigenes erfinden, basteln oder bauen. Oder Musik machen, seine Gedanken und Gefühle in Klänge verwandeln. Allein für sich und gemeinsam mit anderen. Beides ist wichtig!





Hansestadt Lübeck - An der Untertrave
Dieser Herbst war für mich wieder einmal ein Reiseherbst. Meine Fahrt hatte - wie so oft - meine geliebte Ostsee zum Ziel, aber zuvor machte ich Halt in der Lüneburger Heide und in Lübeck, der Stadt der vielen Türme und des Marzipans. Die Stadt liegt ganz von Wasser umgeben und im Hansahafen an der Untertrave könnt ihr alte - oder wie man sagt: historische - Segelschiffe bewundern, wie hier die "Lisa von Lübeck".






Lisa von Lübeck

Lübeck - Holstentor
Das Lübecker Holstentor ist das berühmteste Stadttor Deutschlands und war früher auf der Rückseite von 50-Mark-Geldscheinen zu bewundern. Die Türme links gehören zur Marienkirche, der Turm auf der rechten Seite ist der von St. Petri. Von dessen Plattform hat man einen tollen Rundblick über die ganze Stadt und muss dazu nicht einmal Treppen steigen. Ein Aufzug führt hinauf. Obwohl ich selbst es sehr spannend finde, über Treppen auf Kirchtürme zu steigen. Aber es ist natürlich toll, wenn es einen Aufzug gibt! So können auch Menschen, die durch eine Verletzung oder Behinderung nicht ganz so beweglich sind, die schöne Aussicht genießen, selbst im Rolli.

Lübeck - Holstentor von der Stadtseite


Lübeck - Theaterfigurenmuseum im Kolk
In einer engen Gasse in der Nähe der Petrikirche gibt es ein Figurentheater und auch ein Theaterfigurenmuseum.

Ich wäre sehr gern hineingegangen, aber es hat leider für längere Zeit wegen Umbaus geschlossen. Allerdings entsteht dort wohl etwas wirklich Tolles und wir dürfen auf die Zeit gespannt sein, wenn einmal alles fertig ist!












Fenster zum Lübecker Figurentheater


Das Lübecker Figurentheater im Kolk
Der Spielplan des Figurentheaters selbst jedoch läuft zunächst noch weiter und bietet am Wochenende Aufführungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Mehr dazu findet ihr unter:

https://www.figurentheater-luebeck.de/.

Vielleicht findet ihr ja Zeit für einen Besuch, wenn ihr irgendwann mal nach Lübeck kommt.

Meine eigene Zeit war leider zu kurz, denn ich wollte ja weiter auf die Insel Rügen und nach Kranichen, die dort gern auf ihrem Flug in den Süden rasten, Ausschau halten. Und - siehe da!








Allabendlich bot sich ein großartiges Schauspiel, wenn sich die "Vögel des Glücks" von den Feldern, auf denen sie den ganzen Tag nach Nahrung gesucht hatten, in die Lüfte erhoben und sich auf den Weg machten zu ihren Schlafplätzen im flachen Boddengewässer zwischen den Halbinseln.

Mit nassen Füßen zu schlafen, macht einem Kranich nichts aus. Der Wasser-Schlafplatz im Schilf schützt ihn vor Fressfeinden wie zum Beispiel dem Fuchs, der sich nicht so gerne nasse Pfoten holt und dann doch lieber verzichtet und nach Mäusen Ausschau hält.


Und so erlebte ich dort den schönsten Sonnenuntergang - mit Kranichen und Schwänen!














Tiere unterwegs auf Reisen sind gar keine Seltenheit und der Vogelzug im Frühling und Herbst ist nur ein Beispiel. Zu Land, zu Wasser und in der Luft sind Tiere aus vielerlei Gründen unterwegs. Wer mehr darüber erfahren möchte, wird an diesem Bilderbuch Freude haben:

Laura Knowles, Chris Madden

Unser Weg so weit

Kleine Geschichten von großen Tierreisen

München 2018 (arsEdition)
ISBN: 978-3-8458-2886-2
16,00 €

Überall im Buchhandel


 


Aussicht vom Königsstuhl auf Jasmund / Insel Rügen
Und auch wir Menschen reisen. Manche von uns, weil sie es müssen, weil sie auf der Suche nach Schutz und Sicherheit sind. Andere reisen, weil sie es wollen. Dass es ein Glück ist und kein Verdienst, reisen zu dürfen und nicht zu müssen, ist mir bewusst. Ich bin dankbar dafür und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist.

An den Kreidefelsen von Rügens Nord- und Ostküste hatte inzwischen Maler Herbst den Pinsel geschwungen und geradezu unwirkliche Bilder gezaubert.



Kreidefelsen an der Viktoria-Sicht auf Jasmund / Insel Rügen


Der Königsstuhl auf Jasmund / Insel Rügen
Bunte Wälder, weiße Klippen, blaues Meer... - fehlt noch etwas?

Ach ja! Leuchttürme!










Die Leuchttürme von Kap Arkona

Das Kap Arkona mit seinen zwei Leuchttürmen am nördlichsten Punkt der Insel Rügen ist ein ganz besonderer Ort. Der kleine Turm ist der ältere von beiden und wurde vor fast 200 Jahren erbaut. Im Jahr 1901 wurde dann der große Turm neben den kleinen gesetzt, sein Licht sollte mehr Reichweite bekommen. Er ging 1905 in Betrieb und gibt bis heute Schiffen draußen auf dem Meer Orientierung.

Im kleinen Turm gibt es heute interessante Ausstellungen und ein Trauzimmer, in dem geheiratet werden kann. Ein Stück entfernt steht noch ein etwa hundert Jahre alter Marinepeilturm. Das Besteigen der Türme lohnt immer, sie alle bieten einen herrlichen Ausblick über Land und Meer und obwohl sie nah beieinander stehen, ist jede Aussicht immer wieder ein bisschen anders.





Der Marinepeilturm von Arkona
Aber schließlich wurde es auch für mich Zeit, wieder gen Süden aufzubrechen.

Der Heimweg führte mich über Jena, wo ich mir unbedingt noch Schillers Gartenhaus anschauen wollte. Da dieses damals nicht gut zu heizen war, wurde es nur als  Sommerhaus genutzt, in das die Familie des Dichters jeden Frühling aus ihrer Stadtwohnung umsiedelte. Die Schillers waren nicht reich und konnte es sich nicht leisten, zwei Häuser mit Möbeln auszustatten. Deshalb wurden die Möbel stets mitgenommen. Ein Riesenumzug also, zweimal im Jahr! Das stelle ich mir ganz schön anstrengend vor!








Schillers Gartenhaus in Jena

Der Garten ist wunderschön angelegt und offen für alle. An seinem anderen Ende befindet sich ein runder, steinerner Tisch, an dem Schiller oft mit seinem Dichterfreund Goethe gesessen und Gespräche geführt hat. Es fühlt sich schon ganz besonders an, dort zu sitzen!

Besonders fasziniert hat mich der große Feldahornbaum, der an diesem Tag in der herbstlichen Mittagssonne den Garten in herrliche Goldtöne tauchte.











Doch irgendwann geht auch der schönste Reise-Herbst einmal zu Ende und wir müssen uns für den Winter einrichten. Dazu brauchen wir Bücher, das ist ja klar!

Ein großes Vorlesebuch erschien pünktlich zum Vorlesetag und bietet eine bunte Sammlung an Geschichten von verschiedenen Autorinnen und Autoren. Hier dürfte jede und jeder fündig werden!

Paul Maar / Kirsten Boie / Elisabeth Zöller u.a.:

Komm mit ins Land der Fantasie

Das große Vorlesebuch

Hamburg 2018 (Ellermann)
EUR 30,00
ISBN-13: 978-3-7707-0097-4

Überall im Buchhandel


Ein zauberhaftes Bilderbuch mit einer sehr berührenden Geschichte, die - obwohl keine Weihnachtsgeschichte im eigentlichen Sinn - gut in die Weihnachtszeit passt, ist von

Martin Widmark, Emilia Dziubak:

Als Larson das Glück wiederfand

Aus dem Schwedischen übersetzt von Ole Könnecke

München 2018 (arsEdition)
ISBN: 978-3-8458-2599-1
15,00 €

Überall im Buchhandel

Sie handelt von Einsamkeit und von Freundschaft, die solche überwinden helfen kann.

Dass niemand von euch in diesen Tagen einsam sein muss und jede und jeder von euch einen Ort der Zuflucht und des Friedens findet, das wünscht euch von Herzen - mit allen guten Wünschen für Weihnachten und für das Neue Jahr

Eure Betty

Samstag, 17. Februar 2018

Vom kurzen Leben eines Schneemanns, von großen Katzen und dem Zusammensein unter demselben Himmel - und vom Ruf des Waldes...

Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

 
Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er in der Ecke
zur kalten Winterszeit.


Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.


Robert Reinick


Es war am Rosenmontag. In der Früh hatte es etwas geschneit und was davon liegen blieb, reichte gerade für diesen Mini-Schneemann. Um ihn zu bauen, hatten die Kinder meiner Feriengruppe unter viel Mühe den Schnee von den Schulhofbänken abgesammelt. Wir beschlossen, ihn zu fotografieren, denn inzwischen kam bereits die Sonne durch und wir wussten, dass ihm nur wenige Stunden bleiben würden. Spontan gaben wir ihm den Namen "Olaf", das schien irgendwie zu passen. Leider wurde er durch andere Kinder, die ihn uns wohl nicht gönnten, zerstört, bevor er schmelzen konnte, aber das ist eine andere Geschichte. Wir verschwendeten keine Zeit daran, uns darüber aufzuregen. Wenn Kinder Werke anderer nicht respektieren und zerstören, haben sie sich das vermutlich irgendwo von Erwachsenen abgeschaut und wir Großen müssen uns zunächst an unsere eigene Nase fassen und uns überlegen, welches Verhalten wir Kindern vorleben. So einfach ist das. Auf diesem Foto und in unseren Herzen jedenfalls hat Olaf seinen bleibenden Platz gefunden!


Was mir - außer Schneemann Olaf - aus diesen Fastnachtsferien noch lebhaft in Erinnerung bleiben wird, war die von allen Alterstufen geteilte Lesebegeisterung. Die Leseecke war stets gut besetzt und es wurde für diesen Bereich seitens der Kinder energisch Ruhe zum ungestörten Schmökern eingefordert. Da unsere Aktivitäten unter dem Motto "Zirkus" standen, hatte ich in der Stadtbibliothek nach einem Vorlesebuch, das uns durch die Woche begleiten könnte, gesucht und war mit Unterstützung der emsigen und netten Mitarbeiterinnen dort auch fündig geworden. Nun gibt es viele Schulkinder, denen das Lesen, kaum, dass sie es anfangs mit viel Begeisterung gelernt haben, wieder sauer gemacht wird, weil sie es mit Schule, Noten und Stillsitzenmüssen in Verbindung bringen. Hier erlebte ich jedoch eine Gruppe von über 20 Kindern von der ersten bis zu vierten Klasse, die - Jungs wie Mädchen - ganz Ohr waren, sich schlapp lachten und sich "wie Bolle" auf jede nächste Geschichte freuten. Selten hat mir Vorlesen in einem großen Rahmen so viel Spaß gemacht! Leider währte dieser nur zwei Tage. Dann war meine Stimme weg. Gründlich! Jetzt hüte ich das Bett, trinke brav Hustentee und hoffe, dass sich für die restlichen Tage ein Nachfolge-Vorleser gefunden hat, dem das Buch ebensoviel Vergnügen machte.

Tommy Löwenfreund gibt es jedoch schon ein paar Jahre und im Moment ist das Buch beim Verlag leider nicht mehr zu haben. Aber vielleicht findet ihr es zum Ausleihen in einer Bibliothek oder könnt es günstig antiquarisch erstehen. Oder ihr ladet es euch für wenig Geld als eBook herunter. Was Tommy auszeichnet: Im Grunde ist er die Jungen-Variante der von uns allen geliebten und verehrten Pippi Langstrumpf. Wie sie bewältigt auch Tommy schwierige Situationen mit Mut, Witz und unverwüstlichem Humor. Und wenn sein Löwe mit dem bezeichnenden Namen "Brüllmähne" es sich auf dem Sofa bequem macht und vergnügt eine Zebra-Sendung im Fernsehen anschaut, denken wir sogleich an das ebenso phantastische Pferd auf der Veranda der Villa Kunterbunt. In beiden Erzählungen greifen Realität und Phantansie auf eine Weise ineinander, die uns ein Stück aus dem Alltag entführt und uns zugleich neuen Mut für eben diesen Alltag mitgibt. Und wie bei den Büchern von Astrid Lindgren erübrigt sich die Frage nach "Mädchenbuch" oder "Jungenbuch". Denn Junge oder Mädchen sein spielt hier gar keine so große Rolle. Vielmehr geht es in erster Linie um das Wichtigste im Leben: Mensch zu sein und anderen ein richtig guter Freund oder eine richtig gute Freundin zu sein. Und so haben wir es hier mit einem Buch zu tun, das Mädchen wie Jungen - und auch kleinen und großen Leserinnen und Lesern gefällt. Aus diesem Grund muss es hier seinen Platz finden, auch wenn es sich um keine Neuerscheinung handelt.

Sylvia Englert (Text)
Christiane Hansen (Illustrationen):

Tommy Löwenfreund, der mutigste Junge der Welt

München 2012 (Ars Edition)
Downlowd als eBook für 2,99 € bei bücher.de

Wem es große Katzen, wie "Brüllmähne", angetan haben, der wird sich auch dem Zauber von "Leopanther" schwer entziehen können. Voller Poesie mit zauberhaften Illustrationen haben zwei polnische Brüder gemeinsam die Liebesgeschichte des Leopardenjungen Bruno und des Panthermädchens Lisa gestaltet und zu einem unvergleichlich schönen Bilderbuch werden lassen.

Pitor und Jozef Wilkon

Leopanther

Aus dem Polnischen von Ulrike Herbst-Rosocha
Affoltern am Albis/Schweiz 2017 (Bohem)
ISBN 978-3-85581-539-5
€ 14,95
Überall im Buchhandel


Sich gemeinsam auf den Weg machen, um einander kennenzulernen und festzustellen, dass wir alle denselben Himmel teilen, ähnliche Träume und Wünsche haben und einander brauchen, darum geht es auch in einem weiteren poetischen Bilderbuch. Es steht unter dem Motto "Für eine vereinte Welt" und ist besonders wichtig in Zeiten wie diesen, wo es schwer fällt, daran zu glauben, dass eine solche möglich ist. Vielleicht schaffen es ja die Kinder von heute, einen Grund dafür zu legen, morgen diese Welt anders, besser und für alle bewohnbar zu gestalten? Zusammen sollte es doch zu schaffen sein! Oder was meint ihr?

Britta Teckentrup

Zusammen unter einem Himmel

München 2017 (arsEdition)
Übersetzt aus dem Englischen von: Kristin Iozzo
ISBN: 978-3-8458-1973-0
€ 14,99
Überall im Buchhandel


Bald kommt der Frühling, spätestens dann wird es höchste Eisenbahn, wieder mehr Zeit draußen zu verbringen. Einer, der sich mit Bäumen bestens auskennt, ist der Förster Peter Wohlleben, bekannt aus dem Fernsehen. In einem ganz besonderen Buch lädt er nun junge und jung gebliebene Leute zu einer besonderen Entdeckungsreise in den Wald ein. Wir erfahren Erstaunliches darüber, wie Bäume miteinander reden, einander warnen oder sich gegenseitig helfen, erkunden Spannendes über Pilze, Pflanzen und Tiere und bekommen Tipps zum eigenen Erforschen und Ausprobieren. Beeindruckende Fotos und lustige Zeichnungen sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen, bei dem wir nebenbei unerhört viel lernen können.

"Hörst du wie die Bäume sprechen?" wurde im Januar 2018 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Buch des Monats ausgezeichnet.

Peter Wohlleben

Hörst du, wie die Bäume sprechen?

Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald
Gestaltung von Dagmar Herrmann
Einband und Illustrationen von Stefanie Reich
Einbandgestaltung von Dagmar Herrmann
Hamburg 2017 (Oetinger)
€ 16,99
ISBN-13: 978-3-7891-0822-8
Überall im Buchhandel



Vielleicht begegnen wir uns ja bald mal irgendwo in den Wäldern?

Ich wünsche euch schöne Spätwinter- und Vorfrühlingstage!

Viele liebe Grüße

Eure Betty

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Vom Wiederfinden der Stille, von Ländern mit viel Schnee - und von manch ungewöhnlicher Freundschaft

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph Freiherr von Eichendorff



Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Mit diesem einen meiner liebsten Weihnachtsgedichte möchte ich Euch nun einen schönen und friedevollen Jahreswechsel wünschen!

Das Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorff stammt aus einer Zeit, die etwa 200 Jahre zurückliegt. Eine Zeit, die wir uns heute nur schwer vorstellen können. Keine, in der etwa "alles besser" war, wie manche gerne glauben möchten, o nein! Aber sie kannte mehr Ruhe und Stille. Es war eine Welt ohne Elektrizität und Elektronik. Eine Welt ohne Autos, ohne Computer und ohne Geräte, die Musik abspielen konnten. Wer Weihnachtslieder hören wollte, musste dorthin gehen, wo gesungen wurde und wo Menschen Instrumente spielen konnten. Oder selbst singen oder ein Instrument spielen. Am besten beides! Wer hingegen Ruhe und Stille suchte, der konnte sie noch finden.

Wir können uns diese Stille nicht mehr ganz zurückholen. Aber wir können uns kleine stille Oasen schaffen. Die Augen schließen, uns Gedichte und Geschichten aus anderen Zeiten und Gegenden anhören und in sie eintauchen. Vielleicht sogar ein Gedicht, das uns gut gefällt, auswendig lernen und es uns selbst aufsagen, wann immer es uns danach ist. Und für einen Augenblick unsere laute Welt draußen lassen.

Manchmal hilft uns auch eine schnurrende Katze, um zur Ruhe zu kommen. Bei uns hat Lisa diesen Job übernommen - und sie macht ihn sehr gut!




Skandinavien, das sind die nördlichen Länder Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Island, mit wunderschönen Landschaften, in die wir uns gerne träumen, wenn uns zur Weihnachtszeit der Schnee fehlt.

Dänemark lässt uns sogleich an die Märchen von Hans Christian Andersen denken, wie "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" oder "Die kleine Meerjungfrau", Schweden kennen wir vor allem aus den bezaubernden Geschichten Astrid Lindgrens, die uns die Abenteuer von Pippi, Michel, Madita oder den Kindern aus Bullerbü immer wieder miterleben lassen, oder auch aus den herrlichen Bilderbüchern von Sven Nordqvists "Pettersson und Findus". In Norwegen spielt "Sofies Welt" von Jostein Garder, ein spannender Roman über die Geschichte der Philosophie. Aus den anderen Ländern fallen uns schon nicht mehr so viele Geschichten ein, obwohl es dort ebenso wunderbare gibt, die hier nur fast niemand kennt. Höchste Zeit also, sie kennenzulernen und zugleich etwas über Weihnachtsbräuche in diesen Ländern zu erfahren!



Esther Kalb (Hrsg.):
Skandinavische Weihnachten

Mit Texten von:
Astrid Lindgren
Sven Nordqvist
Hans Christian Andersen
Selma Lagerlöf u.v.

Hamburg 2016 (Oetinger)
ISBN-13: 978-3-7891-0415-2
Überall im Buchhandel





Irgendwann geht die Weihnachtszeit vorüber; die Tage werden schon ab jetzt wieder länger, aber der Winter wird hier in Europa noch eine Zeit andauern. Deshalb braucht es mehr Vorlesegeschichten, weshalb ich Euch hier eine weitere, ganz bezaubernde Geschichtensammlung von bekannten und weniger bekannten Autorinnen und Autoren empfehle:


Barbara Gelberg (Hrsg.):
Einmal, als der Bär ans Meer kam
Die schönsten Vorlesegeschichten mit Bildern von Anke Kuhl und Philip Waechter

Geschichten von Katja Alves, Martin Auer, Zsusza Bánk, Kirsten Boie, Alina Bronsky, Wieland Freund, Josef Guggenmos, Kenneth Graham, Peter Härtling, Finn-Ole Heinrich, Franz Hohler, Janosch, Åsa Lind, Paul Maar, Erwin Moser, Salah Naoura, Christine Nöstlinger, Uri Orlev, Mirjam Pressler, Hilke Rosenboom, Oliver Scherz, Jürg Schubiger, Rafik Schami, Frederik Vahle, E.B. White, Frederik Vahle, Martina Wildner u.v.a.m.

Weinheim 2016 (Beltz)
ISBN: 978-3-407-82169-0
Überall im Buchhandel

Um eine ungewöhnliche Freundschaft geht es im nächsten Buch. Ein Leopard und eine Maus? Kann das gut gehen? Lest selbst! "Rigo und Rosa" ist eine berührende Geschichte um das, was Freundschaft ausmacht, begleitet von wunderschönen Zeichnungen.

Lorenz Pauli, Kathrin Schärer:
Rigo und Rosa
28 Geschichten aus dem Zoo und aus dem Leben
Zürich 2016 (Oell Füssli)
ISBN 978-3-7152-0710-0
Überall im Buchhandel









Manche von Euch werden Weihnachten feiern, manche nicht; sie feiern dafür andere Feste im Laufe des Jahres, die ihnen wichtig sind.

Egal, was, wo, wann, mit wem und wie Ihr feiert:

Möge es stets ein friedevolles Fest sein, das Ihr genießen könnt, mit den Menschen, die Ihr lieb habt, mit viel Zeit zum Genießen und Freuen, zum Spielen und Erzählen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch schöne Ferien, tolle Feiertage und einen guten Start im Neuen Jahr!

Eure Betty

Sonntag, 16. August 2015

Vom Gruseln am Lagerfeuer, Gefahren, die überall lauern, starken Freundschaften - und dem Sommer, der immer zu schnell vergeht

"Geh an einem Sommermorgen in Stockholm zum Kai am Strandväg hinunter und schau nach, ob dort ein kleiner weißer Schärendampfer mit dem Namen "Saltkråkan I" liegt. Wenn es so ist, dann ist es der richtige Dampfer und man braucht nur an Bord zu gehen. Punkt zehn Uhr wird er zur Abfahrt läuten und rückwärts von der Pier ablegen; denn jetzt geht er hinaus auf seine gewohnte Fahrt, die bei den Inseln weit draußen endet, dort, wo das Meer beginnt ..."

Astrid Lindgren (Ferien auf Saltkrokan)


Mit diesen Worten beginnt eines meiner liebsten Ferienbücher. "Ferien auf Saltkrokan" gibt es - wie viele, viele Bücher von Astrid Lindgren - länger, als ich selbst auf der Welt bin, und ist DER Schmöker für den Sommer, ideal für unterwegs als Reiselektüre ebenso wie für Zuhause-Gebliebene. Wer ihn aufschlägt, ist sofort mittendrin im schwedischen Sommer und kann die salzige Luft riechen, den Wellenschlag des Wassers und die Möwen hören, kann mit Pelle, Niklas, Melcher oder Malin mit dem Hund Bootsmann auf Streifzüge gehen, baden, angeln oder einfach nur träumen. Mehr (Meer?) braucht es nicht.



Astrid Lindgren: Ferien auf Saltkrokan
Hamburg 1992 (Stockholm 1965)
(Oetinger)
272 Seiten · gebunden
EUR 14,90 · SFR 26,80 · EUA 15,40
ISBN-13: 978-3-7891-4119-5
EAN: 9783789141195

Link zum Buch

Nun ist aber auch die Ferienzeit für viele von uns bereits recht weit fortgeschritten, und ich habe Euch seit dem letzten Eintrag hier doch recht lange warten lassen. Es lag daran, dass ich mich für meine Abschlussprüfungen vorbereiten musste, die nun bestanden sind, so dass ich mich ab dem letzten Augusttag "Staatlich anerkannte Erzieherin" nennen darf.

Nun hoffe ich doch nicht, dass Ihr mir deshalb jetzt alle davonlauft und sagt: "Hilfe, eine Erzieherin! Das hat uns gerade noch gefehlt!" Das wäre natürlich sehr schade! Ich hatte ja, wie Ihr vielleicht schon gelesen habt, viele Jahre in einem anderen Beruf gearbeitet, bevor ich mich entschloss, nochmals zur Schule zu gehen und Erzieherin zu werden. Warum?

Zum einen, weil ich gern mit Kindern arbeite, sie auf dem Weg ihres Lernens begleiten und unterstützen möchte, aber auch weiß, dass Erwachsene wiederum vieles von Kindern lernen können. Und weil ich glaube, dass wir Großen oft zu wenig darüber nachdenken, was Kindern wichtig ist, und ich mir mehr Gedanken darüber machen und die Zukunft mitgestalten helfen möchte, damit diese Welt irgendwann eine Welt werden kann, in der sich Kinder wohlfühlen. Eine Welt, in der alle Kinder - ganz gleich woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben oder woran sie glauben, ob Junge oder Mädchen, mit oder ohne Behinderung - angenommen, beschützt und respektiert werden. Eine Welt, in der sie frei und sicher leben, zur Schule gehen, sich bilden und entfalten können.

Zum anderen ist da natürlich auch meine eigene Begeisterung für das Lesen, die ich Kindern gern weitergeben möchte. Denn mit dem Lesen fängt alles an. Wenn Ihr lesen könnt, steht Euch die Welt offen! Niemand kann Euch dann mehr ein X für ein U vormachen!



Deshalb kommt es für mich auch gar nicht in die Tüte, mit dem Lernen aufzuhören. Stattdessen möchte ich weiterhin Kurse besuchen und mich zur Literaturpädagogin ausbilden lassen. Schließlich: Ein wenig seltsam ist es ja schon, nach drei Jahren nun nicht mehr zur Schule gehen zu können. Es war eine wichtige Zeit für mich, die nun vielleicht den Grundschulkindern im Hort, wo ich ab jetzt eingesetzt bin, hilfreich sein kann. Denn anders als viele ältere Erwachsene, die ihre eigene Schulzeit vielleicht längst vergessen haben, weiß ich nun wieder, was Hausaufgaben, Klassenarbeiten und Referate bedeuten. Aber auch, wie schön es sein kann, Schulfreunde und -freundinnen zu haben, Freude und Ärger mit ihnen teilen zu können, miteinander zu feiern - oder gemeinsam ein Theaterstück auf die Beine zu stellen.

Aber noch sind in meinem Bundesland Ferien und vielleicht kommt es mir ja auch noch in den Sinn, ein wenig zu verreisen. Zunächst werde ich jedoch noch ein paar Tage Nachbars Katze hüten. Nachdem unser geliebter Felix im vergangenem Winter seine letzte Reise in den Katzenhimmel angetreten hat, tröstet es mich ein bisschen, Lisa um mich zu haben. Auch sie ist schon eine etwas ältere Dame - und ganz Lady! Früher bin ich gern aufs Land verreist, um Tiere um mich herum zu haben. Hier habe ich Katzen, die bei mir ein- und ausgehen, so dass ich gar nicht so dringend in die Ferne muss. Das finde ich schön.

Mehr Ferienlektüre gewünscht? Etwas Spannendes zum Lesen am Lagerfeuer, bevor man ins Zelt kriecht und sich darin noch ein bisschen nach Herzenslust gruseln kann? "Freunde der Nacht" von Matthias Morgenroth handelt von einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen - Jojo und Lea -, die vor einer Zerreißprobe steht: Jojo erfährt, dass Lea schon bald in einen anderen Stadtteil umziehen und die Schule wechseln wird, dass ihre gemeinsamen Tage also gezählt sind. Von der Mittsommernacht, die bekanntlich mehr Geheimnisse birgt als alle anderen Sommernächte, erhoffen sich die beiden die Erfüllung eines Herzenswunsches und geraten in ein phantastisches, schwindelerregendes Abenteuer. Zum Glück sind die beiden gewitzt und - soviel soll verraten sein! - lassen sich niemals und von nichts unterkriegen. Nebenbei wird uns mit einem Augenzwinkern aufgezeigt, wie schwierig sich in unserer Welt des allgegenwärtigen künstlichen Lichtes der Versuch gestalten kann, uns noch etwas vom früheren Zauber der Nacht und der Dunkelheit zu bewahren.

Matthias Morgenroth: Freunde der Nacht
München 2015 (dtv junior)
Originalausgabe
160 Seiten · Hardcover
EUR 14,90 · SFR 26,80 · EU A 15,40
ISBN: 978-3-423-76116-1

Link zum Buch

Um Gefahren aller erdenklichen Art geht es in "Gefahr lauert überall - Docter Noel Zones Grosses Handbuch der Gefahrologie".  Der Autor David O'Doherty ist Comedian, der Illustrator Chris Judge hat mit seinen Cartoons schon manchen Preis gewonnen. Mit Charme und Witz verstehen die beiden es, uns den Spiegel vorzuhalten und unsere in echt vorhandenen und noch mehr unsere eingebildeten Ängste auf die Schippe zu nehmen. Ob groß oder klein: Wer es - wie ich - gern schräg mag und es liebt, sich zwischendurch vor Lachen so richtig zu kugeln, ist mit diesem Gefahren-Handbuch bestens bedient. Es wird übrigens empfohlen, es an einem sicheren Ort zu lesen, zum Beispiel im Bett. Aber selbstverständlich erst, wenn ihr ganz sicher seid, dass darunter kein Tiger lauert! Und noch sicherer, dass Eure Hauskatze kein getarnter Tiger ist! Woran man das erkennt? Nun, spätestens wenn Ihr statt einem melodischen "Miau" ein grollendes "Roarrr!" hört, sollte Euch das stutzig machen!

Ein herrliches Buch, das ich selbst mit großem Vergnügen in einer Nacht durchgelesen habe. Übrigens konnte ich es getrost im Bett lesen; Lisa ist definitiv kein Tiger! Ihr Miauen klingt eher ein wenig wie das Meckern einer Ziege, "Roarrr!" jedoch gehört zum Glück nicht zu ihrem Repertoire.

David O'Doherty & Chris Judge:
"Gefahr lauert überall -
Docter Noel Zones Grosses Handbuch der Gefahrologie"München 2014 (dtv)
160 Seiten · Hardcover
EUR 12,95· EU A 13,40
ISBN: 978-3-423-76113-0

Link zum Buch

Um die vielfältigen möglichen Formen von Freundschaft geht es in einer besonderen Sammlung von erstaunlichen, lustigen und manchmal auch sehr nachdenklichen Geschichten, aus denen sich die Kinder im Hort gern vorgelesen lassen. Es gibt dieses auch als Hörbuch, eine feine Sache, wenn man gerade niemanden mit Zeit zum Vorlesen zur Hand hat, - das soll ja leider ab und zu vorkommen.

Barbara Gelberg (Hsg.): Starke Freunde
mit Bildern von Philip Wächter
Weinheim 2010 (Beltz & Gelberg)
236 Seiten · Hardcover
EUR 14,90 · EU A 15,40
ISBN: 978-3-407-79965-4

Link zum Hörbuch
Link zum Buch 

Sollte gerade kein Geburtstag oder ein anderer Geschenkanlass vor der Tür stehen - und am Ende vom Taschengeld noch so viel vom Monat übrig sein, erkundigt Euch in Eurer Bibliothek in Eurem Wohnort oder in der nächstgrößeren Stadt, ob man das gesuchte Buch oder auch das Hörbuch ausleihen kann. Vielerorts nennen sich die Büchereien schon "Mediathek", was nichts anderes bedeutet, als dass dort außer Büchern auch andere Medien zur Ausleihe zur Verfügung stehen: Hörbücher, Filme, Zeitschriften oder auch Spiele. Geht einfach mal hin und seht Euch um!

Einen schönen restlichen Lesesommer wünscht Euch
Betty