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Sonntag, 10. März 2019

Von der Sehnsucht nach dem Frühling, vielen Bären und der Geschichte eines alten Hauses...

Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald,
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei,
jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Kinderlied (Text & Weise: Heinz Lau)





Auf einer Wanderung bei Heidelberg hatte ich das große Glück, diesen kleinen Sänger mit meiner Kamera einzufangen. Es sah so aus, als gebe er ein Konzert ganz für mich allein. Und als mahnte er mich, dass es Zeit würde, mich endlich wieder an mein Blog hier zu setzen.

Meine Wanderung führte mich hoch über dem Neckartal zum so genannten "Philosophenweg", von dem man den schönsten Blick auf Heidelberg hat und wo der Frühling schon sehr früh anfängt.

Blick auf Heidelberg vom Philosophenweg


Hier sind viele Dichter und Denker schon zu früheren Zeiten gern spazieren gegangen und haben sich zu manchem Gedicht und Gedanken inspirieren lassen.










Krokusblüte in der Eichendorff-Anlage am Philosophenweg Heidelberg





So auch der Dichter Hölderlin vor mehr als 200 Jahren, der Heidelberg diese Liebeserklärung machte:


Lange lieb' ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust,
   Mutter nennen, und dir schenken ein kunstlos Lied,
      Du, der Vaterlandsstädte
         Ländlichschönste, so viel ich sah.

Wie der Vogel des Walds über die Gipfel fliegt,
   Schwingt sich über den Strom, wo er vorbei dir glänzt,
      Leicht und kräftig die Brücke,
         Die von Wagen und Menschen tönt.

Friedrich Hölderlin



Und wir spüren: Etwas davon ist noch immer da!





Aber ich wollte ja auch nach zum Frühling passendem Lesestoff für euch Ausschau halten.

Ich weiß nicht, wie es euch geht: Bärengeschichten lassen mich nie los, sie faszinieren mich immer wieder. Und wer glaubt, über Bären sei schon alles erzählt, den kann ich beruhigen: Es findet sich noch immer wieder etwas Neues, so wie diese bezaubernde Bilderbuchgeschichte aus Japan, wo es eher als bei uns möglich ist, vom Ast eines Baumes aus das Meer zu sehen. Sie handelt von einem kleinen Hasen auf der Suche nach dem Frühling.







Chiaki Okada / Ko Okada:

Bist du der Frühling?

Aus dem Japanischen übersetzt von Ursula Gräfe
Frankfurt 2019 (Moritz)
ISBN: 978-3-89565-372-8
14,00 €
Überall im Buchhandel






Darf man denn auch Lügengeschichten erzählen? Warum nicht? Wenn alle sich klar darüber sind, dass es sich um eine Lügengeschichte handelt und alle ihren Spaß daran haben: Jederzeit!

Eine haarsträubende Lügengeschichte, an der die Kinder meiner Sprachgruppe großen Spaß hatten, ist "Mama, da steht ein Bär vor der Tür!" Denn, was würde eure Mutter sagen, wenn plötzlich ein Bär vor der Tür stünde? Im elften Stock?! Was ein Bär dort wohl will? - Natürlich: Das Meer sehen!

Sabine Lipan/Manuela Olten

Mama, da steht ein Bär vor der Tür!

München 2014 (Tulipan)
ISBN 978-3-86429-183-8
14,95 €
Überall im Buchhandel

Zu diesem Buch gibt es auch witzige, kostenlose Spiele-Apps in App-Stores für iOS und Android. Bitte ladet euch aber nie etwas selbst herunter, sondern nur in Absprache mit euren Eltern, da es auch bei kostenlosen Apps immer mal passieren kann, dass man aus Versehen etwas zusätzlich mit einkauft, das dann plötzlich eine Menge Geld kostet! Fragt bitte immer zunächst Erwachsene, die sich damit auskennen!











Manchmal entstehen Freundschaften an ungewöhnlichen Orten. So wie die von Maus und Ente, die sich - im Bauch eines Wolfes treffen! Hier hat es jemand verstanden, daraus eine herrlich komische Geschichte zu spinnen!

Mac Barnett/Jon Klassen

Der Wolf, die Ente & die Maus

Aus dem Englischen übersetzt von Thomas Bodmer
Zürich 2018 (NordSüd)
ISBN: 978-3-314-10440-4
15,00 €
Überall im Buchhandel














Noch einmal um Bären soll es hier gehen, diesmal für die Freunde von Sachbüchern unter euch. Der Eisbär ist ein sehr gefährdetes Tier, gerade in unseren Zeiten, da unser Klima immer wärmer zu werden droht. Denn ein Eisbär, wie sein Name schon sagt, braucht nun mal Kälte und eine geschlossene Eisdecke zum Leben. Er ist von der Natur einzigartig für dieses Leben ausgestattet. Der beste Weg, Tieren helfen zu können, ist, zunächst mal ganz viel über sie und das, was sie brauchen, zu lernen. Dies könnt ihr ganz nebenbei beim Lesen dieser faszinierenden Eisbärengeschichte.

Jenni Desmond

Der Eisbär

Aus dem Englischen übersetzt von Sophie Birkenstädt
Hamburg 2017 (Aladin)
16,95 €
Überall im Buchhandel




Nun ging es lange um Tiere. Im letzten Buch, das ich euch vorstellen möchte, geht es hingegen um Menschen. In einem alten Haus in Russland, in Moskau, lebt eine Familie über mehrere Generationen. Wir bekommen Einblick in ihr Haus, in ihr Leben in einem Zeitraum von 100 Jahren - von 1902 bis 2002 - und so zugleich in die russische Geschichte. Dieses Buch ist für die Älteren unter euch, empfohlen ist es ab zwölf Jahren, aber auch Jüngere, die sich dafür interessieren, können sich natürlich damit beschäftigen, vielleicht gemeinsam mit jemand Erwachsenem.

Alexandra Litwina
Lorenz Hoffmann (Übers.)
Thomas Weiler (Übers.)
Anna Desnitskaya (Illustr.)

In einem alten Haus in Moskau

Ein Streifzug durch 100 Jahre russische Geschichte
Hildesheim 2017 (Gerstenberg)
ISBN 978-3-8369-5993-3
24.95 €
Überall im Buchhandel







Nun bleibt mir, euch einen schönen Frühling zu wünschen!

Sitzt mir aber vor lauter Lesen oder gar Computerspielen nicht nur im Zimmer! Nichts wie raus mit uns an die frische Luft! Notfalls auch - wie hier im Bild - mit wollenen Unterhosen... :-)

Herzliche Grüße

Eure Betty

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Vom Wiederfinden der Stille, von Ländern mit viel Schnee - und von manch ungewöhnlicher Freundschaft

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph Freiherr von Eichendorff



Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Mit diesem einen meiner liebsten Weihnachtsgedichte möchte ich Euch nun einen schönen und friedevollen Jahreswechsel wünschen!

Das Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorff stammt aus einer Zeit, die etwa 200 Jahre zurückliegt. Eine Zeit, die wir uns heute nur schwer vorstellen können. Keine, in der etwa "alles besser" war, wie manche gerne glauben möchten, o nein! Aber sie kannte mehr Ruhe und Stille. Es war eine Welt ohne Elektrizität und Elektronik. Eine Welt ohne Autos, ohne Computer und ohne Geräte, die Musik abspielen konnten. Wer Weihnachtslieder hören wollte, musste dorthin gehen, wo gesungen wurde und wo Menschen Instrumente spielen konnten. Oder selbst singen oder ein Instrument spielen. Am besten beides! Wer hingegen Ruhe und Stille suchte, der konnte sie noch finden.

Wir können uns diese Stille nicht mehr ganz zurückholen. Aber wir können uns kleine stille Oasen schaffen. Die Augen schließen, uns Gedichte und Geschichten aus anderen Zeiten und Gegenden anhören und in sie eintauchen. Vielleicht sogar ein Gedicht, das uns gut gefällt, auswendig lernen und es uns selbst aufsagen, wann immer es uns danach ist. Und für einen Augenblick unsere laute Welt draußen lassen.

Manchmal hilft uns auch eine schnurrende Katze, um zur Ruhe zu kommen. Bei uns hat Lisa diesen Job übernommen - und sie macht ihn sehr gut!




Skandinavien, das sind die nördlichen Länder Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Island, mit wunderschönen Landschaften, in die wir uns gerne träumen, wenn uns zur Weihnachtszeit der Schnee fehlt.

Dänemark lässt uns sogleich an die Märchen von Hans Christian Andersen denken, wie "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" oder "Die kleine Meerjungfrau", Schweden kennen wir vor allem aus den bezaubernden Geschichten Astrid Lindgrens, die uns die Abenteuer von Pippi, Michel, Madita oder den Kindern aus Bullerbü immer wieder miterleben lassen, oder auch aus den herrlichen Bilderbüchern von Sven Nordqvists "Pettersson und Findus". In Norwegen spielt "Sofies Welt" von Jostein Garder, ein spannender Roman über die Geschichte der Philosophie. Aus den anderen Ländern fallen uns schon nicht mehr so viele Geschichten ein, obwohl es dort ebenso wunderbare gibt, die hier nur fast niemand kennt. Höchste Zeit also, sie kennenzulernen und zugleich etwas über Weihnachtsbräuche in diesen Ländern zu erfahren!



Esther Kalb (Hrsg.):
Skandinavische Weihnachten

Mit Texten von:
Astrid Lindgren
Sven Nordqvist
Hans Christian Andersen
Selma Lagerlöf u.v.

Hamburg 2016 (Oetinger)
ISBN-13: 978-3-7891-0415-2
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Irgendwann geht die Weihnachtszeit vorüber; die Tage werden schon ab jetzt wieder länger, aber der Winter wird hier in Europa noch eine Zeit andauern. Deshalb braucht es mehr Vorlesegeschichten, weshalb ich Euch hier eine weitere, ganz bezaubernde Geschichtensammlung von bekannten und weniger bekannten Autorinnen und Autoren empfehle:


Barbara Gelberg (Hrsg.):
Einmal, als der Bär ans Meer kam
Die schönsten Vorlesegeschichten mit Bildern von Anke Kuhl und Philip Waechter

Geschichten von Katja Alves, Martin Auer, Zsusza Bánk, Kirsten Boie, Alina Bronsky, Wieland Freund, Josef Guggenmos, Kenneth Graham, Peter Härtling, Finn-Ole Heinrich, Franz Hohler, Janosch, Åsa Lind, Paul Maar, Erwin Moser, Salah Naoura, Christine Nöstlinger, Uri Orlev, Mirjam Pressler, Hilke Rosenboom, Oliver Scherz, Jürg Schubiger, Rafik Schami, Frederik Vahle, E.B. White, Frederik Vahle, Martina Wildner u.v.a.m.

Weinheim 2016 (Beltz)
ISBN: 978-3-407-82169-0
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Um eine ungewöhnliche Freundschaft geht es im nächsten Buch. Ein Leopard und eine Maus? Kann das gut gehen? Lest selbst! "Rigo und Rosa" ist eine berührende Geschichte um das, was Freundschaft ausmacht, begleitet von wunderschönen Zeichnungen.

Lorenz Pauli, Kathrin Schärer:
Rigo und Rosa
28 Geschichten aus dem Zoo und aus dem Leben
Zürich 2016 (Oell Füssli)
ISBN 978-3-7152-0710-0
Überall im Buchhandel









Manche von Euch werden Weihnachten feiern, manche nicht; sie feiern dafür andere Feste im Laufe des Jahres, die ihnen wichtig sind.

Egal, was, wo, wann, mit wem und wie Ihr feiert:

Möge es stets ein friedevolles Fest sein, das Ihr genießen könnt, mit den Menschen, die Ihr lieb habt, mit viel Zeit zum Genießen und Freuen, zum Spielen und Erzählen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch schöne Ferien, tolle Feiertage und einen guten Start im Neuen Jahr!

Eure Betty

Sonntag, 7. Februar 2016

Vom Lied, das in allen Dingen schläft, von frechen Hexen - und vom Farbenzauber des beginnenden Frühlings

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“


Joseph Freiherr von Eichendorff








Woran denkt Ihr bei diesem Gedicht? Fallen auch Euch Dinge ein, in denen ein Lied schlummert, - so wie jetzt in mancher Blütenknospe der kommende Frühling? Die in Euch eine Erinnerung an ein schon einmal gehörtes oder gelesenes Gedicht wachrufen? Oder die in Euch die Lust wecken, vielleicht etwas Eigenes zu dichten?



Gedichte können uns auf ganz verschiedene Weise begegnen. Manche gefallen uns, manche nicht. Manche berühren uns. Manche bringen uns zum Lachen, manche zum Nachdenken, manche vielleicht auch zum Weinen. Manche sind Zungenbrecher und wecken den Spaß am Spiel mit der Sprache. Manche machen uns Mühe, wenn wir sie auswendig lernen wollen - oder sollen, wie manchmal in der Schule. Manche gehen nur schwer in unser Ohr und unseren Kopf, manche wieder ganz leicht. Manche vergessen wir für eine Zeit und später fallen sie uns wieder ein - vielleicht erst, wenn wir schon etwas älter sind - und werden uns dann noch einmal ganz wichtig. Manche sind wie Spiegel, andere wie Fenster in eine andere Welt.

Manchmal lassen Gedichte ein Bild vor unserem inneren Auge entstehen. Das Interessante und Schöne daran ist: Dieses Bild kann bei jedem Menschen ein ganz eigenes, von dem eines anderen Menschen ganz und gar verschiedenes sein. Denn jeder und jede von uns hat ja andere Erfahrungen, Erinnerungen, Wünsche und Träume, mit denen er oder sie dieses Gedicht verbinden kann. Und so kann es geschehen, dass wir, wenn hundert Menschen ein und dasselbe Gedicht lesen - oder hören - oder sich vorsagen... - manchmal eine ganze Galerie von Bildern zusammenbekommen. Zwar kann jeder von uns immer nur sein eigenes Bild vor sich sehen, aber wir können unsere Bilder einander beschreiben und von ihnen erzählen.






Eine bunte Gedichte-Sammlung für Kleine und Große, in der jeder und jede etwas für sich finden kann, bietet dieses Buch:

Amelie Fried (Hg.), Sybille Hein (Illustrationen)
Ich liebe dich wie Apfelmus
Die schönsten Gedichte für Kleine und Große
München 2014 (cbj Kinder- und Jugendbuchverlag)
ISBN: 978-3-570-15974-3
Überall im Buchhandel

Ich habe in ihm viele der lieben alten Reime wiedergefunden, die meine Oma mir früher vorsagte, - wie den von der kleinen Hex morgens früh um sechs, den ich besonders gern mochte. Denn als ich drei Jahre alt war, hieß es auch für mich morgens früh um sechs: Aufstehen, flugs frühstücken und dann, den Teddybären unter den Arm geklemmt, an der Hand meiner Mutter im Schweinsgalopp zum Bus, der uns zu den zehn Kilometer entfernt wohnenden Großeltern brachte, wo ich dann bis mittags blieb, so lange meine Mutter arbeitete. So verbrachte ich in einem Alter, in dem Kinder heute in den Kindergarten gehen, viele Vormittage mit meiner Oma, die mir immer gern viele Lieder und Reime aus ihrer eigenen Kindheit vorsang und vorsagte. Für sie war ich wohl die kleine Hex, die - nun ja, beinahe! - morgens früh um sechs kam und zum zweiten Frühstück am Küchentisch - noch so einer von den alten, weiß gestrichenen, mit einer geheimnisvollen Schublade voller Krimskrams - Apfelschnitze knabberte und Kakao trank. Damals machte mir das frühe Aufstehen noch nichts aus. Ich fand es spannend. In den Kindergarten bin ich später dann auch noch gegangen, aber erst ein Jahr, bevor ich in die Schule kam.

Schöne alte Gedichte finden sich im Buch, wie das vom schlafenden Lied in allen Dingen von Joseph Eichendorff, der vor zweihundert Jahren lebte, oder der bekannte Zauberlehrling von Goethe. Dann wieder neue, pfiffige, freche oder auch nachdenkliche Verse von Autorinnen und Autoren, die Ihr vielleicht von anderen beliebten Kinderbüchern kennt, wie Urmel-Vater Max Kruse, Sams-Erfinder Paul Maar, Jutta Richter oder Tanja Dückers.

Das Tolle an Sammlungen von Gedichten oder auch Geschichten ist, dass sie uns die Möglichkeit geben, ganz verschiedende Autorinnen und Autoren kennenzulernen. Manchmal gefällt uns etwas besonders gut und wir bekommen Lust, nachzusehen, was es von diesem Autor oder dieser Autorin sonst noch gibt. So erging es mir mit Jutta Richter und Tanja Dückers, deren Gedichte mich besonders angesprochen hatten. Beide Autorinnen haben sehr schöne Internet-Seiten, die zum Stöbern einladen; ich habe sie darum hier gleich mit verlinkt.

In diesem Zuge - da wir schon bei den Hexen wären! - fand ich von Jutta Richter eine herrliche Hexengeschichte, die wohl im Laufe der Jahre so viele Fans bekommen hat, dass es immer wieder eine Neuauflage von ihr gibt.

Jutta Richter:
Hexenwald und Zaubersocken
illustriert von Jörg Mühle
München 2010
Hanser Verlag
ISBN 978-3-446-23517-5

Link zum Buch

Als besondere Empfehlung sei noch das bei IGEL-Records erschienene Hörbuch zur Geschichte (ISBN 978-3-89353-315-2) erwähnt - mit der Autorin als Sprecherin ein Hochgenuss!


Von Tanja Dückers entdeckte ich dieses pfiffige Bilderbuch. Es handelt von dem Mädchen Lara mit einer großen Vorliebe für die Farbe - nein, nicht Pink, diesmal nicht, sondern - Grün! Und bald stellen sie und ihre Freundin Finja fest, dass es keineswegs nur eine Art von Grün geben kann. Denn wie die Sprache der Inuit mehr als 20 verschiedene Wörter für Schnee kennt, so muss es nach Laras Überzeugung auch für die Farbe Grün jede Menge Namen geben! So finden und erfinden die Kinder munter drauflos und entdecken immer neue Nuancen von Grün, bis - ja, bis Lara eines Tages plötzlich - ganz in Blau in der Tür erscheint! Und schon ist die Reihe an uns, die Geschichte - und das Blau - und vielleicht noch ganz andere Farben, warum nicht auch Pink? - weiterzuerzählen und neue Bilder zu schaffen.

Tanja Dückers/Katja Gehrmann (Illustrationen):
Katzenaugen-grüne-Trauben-Blitzer-Glitzer-Geistergrün
München 2015
Hanser Verlag
ISBN 978-3-446-24754-3

Link zum Buch

 








Farben tun Augen und Seele gut, gerade jetzt zum Ende des Winters, der bei mir zuhause nur wenig Schnee einbrachte. Umso mehr freue ich mich über die ersten Frühlingsboten, die wir in diesem Jahr früher als sonst in den Gärten finden können, wie hier im Garten meiner Mama.



Ich wünsche Euch noch viel Lesespaß in diesem ausklingenden Winter, schöne, närrische Karnevalstage und einen farbenfrohen Frühlingsbeginn!



Herzliche Grüße!

Betty